GEDICHTE – TEXTE – GEDANKEN – PHILOSOPHIE

So leicht,
beschwingt bewegst Du Dich durch die Welt,
von Kummer unberührt
wie ein Kind,  scheint mir
Habe ich etwas übersehen?
ich werde nicht suchen,
um zu verstehen
Ich versuche es einfach nur zu fühlen.

Der Zauber des Herbstes, hat mich in seinen Mantel gehüllt.
so geborgen in all den Farben
so fühl ich mich
übertrage es in die Kunst
um es zu erleben.

jch

DU und ICH

ICH und DU

sind EINS

 

Du hast es mir versprochen.
Von der grossen Liebe hast du geredet, von immer und ewig.
Doch du hast ein neues Leben begonnen,
ohne mich, ohne uns,
sondern mit ihr.
Es ist dir leicht gefallen, unser uns zu verlassen.
So leicht.
Manchmal träume ich, dass du kommst und mir die Hand reichst
und sagst,
komm es ist Zeit zu gehen,
und ich breche weinend zusammen im Wissen, dass es nur ein Traum war.
Denn du bist gegangen und hast. mich im Stich gelassen.

jch

 

Gedemütigt
Unaufhaltsame Projektionen
Aber ich kann nur sagen,
Danke
Danke euch für die Kraft und Unabhängigkeit,
die ihr mir dadruch geschenkt habt!

März 2013

Wie geht es Dir?
Gut, es geht mir gut im Auf und Ab des Lebens.
Es ist nie gleichbleibend
immer verändernd.
Ich habe mich daran gewöhnt, dass es nie einfach nur gut ist.
Es ist gut in den Höhen wie Tiefen
Es gehört zum Leben
und wir lernen
dass Verlust, Ärger, schreckliche Ungerechtigkeiten, Liebe und Glück
wie Wellen über uns hinwegsausen.
Mit viel Übung finden wir in uns der Ort der Stille
der immer währende Beobachter dieser Stürme
und es geht uns gut.

10.3.2012 j.c.h.

So gerne tauche ich ein in Deine Welt
sie ist mir so bekannt und doch so fern
Glitzerig und Sparkelig
einnehmend und vertraut
so einfach fällt es mir einzusinken
mich fallen lassen
in Deinen Worten
wie die Welt wohl wäre,
wenn sie nur aus Dir bestände?
Wären wir uns alle näher und wohler mit uns selbst
so warte ich darauf, dass sie sich ändern wird
damit sie feiner und sensibler wird
für das Energiereich dieser Erde
unseres Lebens.

j.c.hemmi Mai 2011

Wandlung

Einen Ort verlassen
Einen Neuen betreten
Nicht zu wissen, wie es sein wird
Nicht zu wissen, ob es gut tut
Wandlung von dem Einen in das Andere
Ungeahnt, Unberührt, Unsicher
Unischerheit die sich wandelt in Zuversicht und Mut
Vertrauen
Alles beruht auf Vertrauen
Vertrauen in Dich, dass es gut kommt
Vertrauen in mich, dass ich es schaffe nicht aus dem Gleichgewicht zu geraten
Vertrauen in das Leben, dass alles seinen Sinn hat
ob ich es nun verstehe oder nicht.
stetes wandelnd
und wir surfen auf den Wellen des Lebens immer Oben auf!

J.C.Hemmi 22.04.2011

„Nun bist auch Du gegangen“

Diese Worte schwingen in mir nach.
Schon bald ist der Tag da, an dem Du weggegangen bist.
Der Schnee lässt die Worte verstummen,
alles ist ganz still, wie damals.
Nie wissend was das Leben mit uns noch vor hat,
sind wir da.
Was gibt es zu tun?
Was wenn Du keine Kinder hervorbringst,
was hast Du zu tun?
Wo ist Dein Platz, wo mein Platz um zu Sein?
Ist der Platz wirklich nur in mir selbst zu finden?
Hattest Du Recht, hatten sie Recht, hatten wir Recht.
Wo bist Du?
Mann, Du fehlst mir so!

Der Schmerz kommt und nimmt mich immer wieder ein.
Ich dachte ich hätte jemanden gefunden, der stellvertretend für Dich da ist.
Aber dies war mit nur noch mehr Schmerz verbunden.
Es gibt Dich nicht mehr.
Nircht hier.
Manchmal da habe ich das Gefühl, Du seist da, ganz nah bei mir, aber anders.

Ich ertrage es kaum ein Foto von Dir anzuschauen,
doch heute habe ich es wieder einmal geschafft.
Und ich habe wieder einmal einen Versuch gestartet,
sie hinzustellen mit einer Kerze.
Aber ich halte es fast nicht aus.
Warum nur? Warum nur bist Du gegangen?
Du kannst mich doch nicht einfach so alleine lassen.
Viel zu früh, wir wollten doch zusammen alt werden.
Du wolltest immer für mich da sein und ich für Dich.
Freunde sein, für immer.
Nun sind wir es gewiss für die Ewigkeit.

J.C. Hemmi, 2.12.2010

Nimm eine Kerze in die Hand
wie in den Katakomben,
das kleine Licht atmet kaum.
Und doch, wenn du lange gegangen bist,
bleibt das Wunder nicht aus,
weil das Wunder immer geschieht,
und weil die ohne die Gnade
nicht leben können;
die Kerze hell vom freien Atem des Tags,
du bläst sie lächelnd aus
wenn du in die Sonne trittst
und unter den blühenden Gärten
die Stadt vor dir liegt,
und in deinem Hause
dir der Tisch weiss gedeckt ist.
Und die verlierbaren Lebenden
und die unverlierbaren Toten
dir das Brot brechen und den Wein reichen –
und du ihre Stimmern wieder hörst
ganz nah
bei deinem Herzen.

Hilde Domin

Bela

Wenn Du mich hören könntest, meine Güte!
Du würdest mir mit Deinen unglaublich treuen und freudigen Augen sagen, dass
alles gut ist, so wie es ist, dass ich mir keine Sorgen machen muss.
Wenn Du mich hören könntest, dann würdest Du kommen
und mich auffordern zu spielen.
Nun bist Du einfach weg ohne Wiederkehr.
Hinterlässt so viel Trauer und Leere.
Wir versuchen nicht die Lücke zu füllen,

nein,
diesesmal geht es darum, sie zu ertragen, sie auszuhalten
um Dir die gebührende Ehre und den Respekt zu schenken,
dass letzte was wir noch tun können.

Ich schaute in Deine Augen und Du hast Dich nicht gewehrt,
danach waren sie ohne Licht.
Aber Du bist nun im Licht, so lichtvoll, wie Du schon immer gewesen bist und immer sein wirst
meine geliebte Bela
wir vermissen Dich

j.c.hemmi 16.6.2010

Und wenn Du Dich getröstet hast (und man tröstet sich immer),
dann wirst Du froh sein, mich gekannt zu haben.

meine geliebte Bela

(Antoine Saint-Exupéry)

Ich höre Dich,
wortlos
und doch so laut und klar,
und tief tauche ich ein,
in das Sein.

J.C. Hemmi, Sept. 2009

Ich würde vieles tun, um Dich wieder hier zu haben.
Aber nichts wirkt gegen den Tod.
Nur ein inneres Wissen,
dass die Grenze zwischen dieser und jener Welt
nur einen Hauch voneinander entfernt sind.

J.C. Hemmi, Aug. 2009

Und wenn ich ganz still bin,
dann höre ich Dich sagen,
„Alles ist gut“
Wie ein Zauber,
so fern und doch so nah.

J.C. Hemmi, Aug. 2009

Es ist nichts wie es sein soll
aber plötzlich wie es ist.

Doris Gautschi

Das Schöne bewundern,
Das Wahre behüten,
Das Edle verehren,
Das Gute beschliessen.
Es führet den Menschen
Im Lebn zu Zielen,
Im Handeln zum Rechten,
Im Fühlen zum Frieden,
Im Denken zum Lichte;
Und lehrt ihn vertrauen
In allem was ist:
Im Weltenall,
Im Seelengrund.

R. Steiner

Ist es denn nicht möglich,
sich täglich nahe zu sein,
ohne alltäglich zu werden,
voneinander entfernt zu sein,
ohne sich zu verlieren?

Beziehungsweise sich masslos zu verlieben,
ohne sich lieblos zu massregeln –
einander gewähren zu lassen,
ohne die Gewähr zu verlieren?

Beziehungsweise einander sicher zu sein,
ohne sich abhängig zu machen –
einander Freiheit zu gewähren,
ohne sich unsicher zu werden?

Beziehungsweise….

Jochen Mariss
15.2.09

Liebe

Es gibt keine Schwierigkeiten, die Liebe nicht überwinden,
keine Krankheit, die genügend Liebe nicht heilen könnte,
keine Tür, die genügend Liebe nicht öffnen,
keinen Abgrund, den genügend Liebe, nicht überbrücken könnte.
Auch keine Mauer, die genügend Liebe nicht niederreissen
und keine Schuld, von der genügend Liebe nicht erlösen könnte…

Es ist nicht von Belang wie tief die Not und Wirrnis sitzen,
wie hoffnungslos des Ausblick
wie verworren das Durcheinander,
wie gross der Irrtum,
genügend verwirklichte Liebe wird all dieses lösen…
Wenn Du genug liebst, wirst Du das glücklichste Wesen dieser Welt sein.

Emmet Fox
15.2.09

Wenn Du Dich heilst,
heilst Du die ganze Welt.

Carlos Zumstein, 15.2.09

Namaste

Ich verbeuge mich vor Dir.

Ich ehre in Dir den Ort,
wo das ganze Universum weilt.
Ich ehre in Dir den Ort der Liebe,
des Lichtes, der Wahrheit, des Friedens.
Ich ehre den Ort in Dir,
wo wir beide, wenn Du dort in Dir weilst,
und ich mich in jenem Ort in mir befinde.
EINS SIND.

15.2.09, Unbekannt

Und wenn die Welt am weinen ist,
dann hört sie hier nicht auf.
R.

J.C. Hemmi, 14.2.09

Du hast da,s was ich für Dich war, mit Dir mitgenommen.
Du fehlst mir so unermesslich.
Ich kann es einfach nicht glauben, dass Du nicht mehr da bist.
Tränen, ich kann sie nicht verstecken,
sie kommen wann sie wollen, schonungslos offen und einfach so.

Dominik

Man sieht es mir nicht an,
Man sieht es Dir nicht an.
Man sieht es nicht.

Man spürt es nur.
Man lebt damit.
Ich hätte Dir gerne noch so viel gesagt.
Mich nochmals dafür entschuldigt, dass wir es einfach nicht besser wussten
und dass es doch gut war,
denn sonst wären wir nicht die geworden, die wir füreinander waren.
Ich hätte Dir gerne noch so oft zu gehört.
Nun bist Du fort.
Ganz plötzlich, einfach tot.

In neuen oder alten Welten, bewegst Du Dich nun.
Du bist schon dort, wovon wir so oft philosophiert haben.
Wie es wohl ist?
Denkst Du an mich?

Wie ironisch das doch ist.
Gott, Du würdest wohl lachen.

An Deinem Grabe soll stehen, dass hast Du mir oft gesagt:

„Steh nicht weinend an meinem Grab.
Ich schlafe nicht da, schau nicht hinab!
Ich bin die tausend Winde, die weh’n.
Ich bin der diamant’ne Schimmer auf dem Schnee.
Ich bin auf reifem Korn der Sonnenstrahl; ich bin der sanfte Herbstregen im Tal.
Steh nicht an meinem Grab in Kummer und Not.
Ich liege nicht da. Ich bin nicht tot.“

…und trotzdem stand ich da weinend
und unermesslich traurig,
als ich diese Worte an Deinem Grabe von mir gab,
damit die Welt weiss, an was Du glaubtest…

Mit Dir konnt ich einfach nur Sein;
wir brauchten keine Worte, um uns zu verstehen.
Wir waren wie kleine Kinder am experimentieren, des Bewusstseins.
Ewige Liebe – ewiges Sein – Unzerstörbar.
Wir schwangen in der selben Energie.

Ich wünsche Dir so sehr, dass Du es gefunden hast;
dass das was Du wusstet eingetroffen ist.

In ewiger Liebe und Verbundenheit mein Herzensfreund

24.12.08, J.C. Hemmi

Dankbar bin ich
ganz still
geniesse,
diese unglaubliche Bereicherung in meinem Leben.

J.C.Hemmi, im August 08

Abschied Paco

Heute war ich da
wollte einfach noch einmal bei Dir sein
doch irgendwie schienst Du schon weg zu sein
Nach Hause kam ich mit vielen Dingen von Dir
und doch ohne Dich

Habe Deinen Bruder getroffen
währenddem er Deine Sachen wegräumte
wir haben nicht viel geredet.
Unsere Blicke trafen sich ein paar Mal
und ich sah sein Herz, dass ganz bei Dir war.

Ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen heraus
eine gute friedvolle Reise
Du wirst mir fehlen

J.C.Hemmi 1.7.08

Paco

Wir sind oft gereist
Haben geträumt von einer Welt in der wir beide Platz haben
Du hast mir zugehört und ich habe Dir zugehört
manchmal nächtelang

Du hast mir Mut gemacht
Hast an mich geglaubt
Die Kunst war unser gemeinsames Zuhause
Manchmal da kam ich zu Dir, nur einfach um zu Sein

Ich konnte nie Dein sein
Ich liebte Dich
Aber nicht auf diese Art

Ich wollte es nicht glauben,
dass der Alkohol langsam Deinen Geist zu besitzen begann
Manchmal da erwähntes Du etwas und entschuldigte es gleich wieder

Ich zog mich langsam zurück,
zu sehr hat er Besitz von Dir genommen
Ich wusste einfach nicht wie ich Dir helfen konnte
So viel musstest Du ertragen

Ich wartete und hielt meine Türen offen
immer in der Hoffnung Du würdest einen neuen Weg finden
in der Hoffnung Du würdest dem Leben nochmals eine Chance geben
nur noch einmal eine klitzel kleine Chance

Ich hoffte so sehr, dass Du es schaffst
doch nun bist Du gegangen
es war einfach alles zuviel
Ich kann es immer noch nicht glauben, dass Du fort bist

Mögest Du nun in Frieden bei Deiner Liebe sein

Ich danke Dir für Deine Freundschaft und Liebe
mein spiritueller Indianer

für Paco und Gabi

29.6.08, J.C.Hemmi

In dem Bemühen,
seinen Wert vor seinen Mitmenschen zu beweisen, begeht man im Leben leicht Fehler.

Erst wenn man sich von den Erwartungen anderer löst.
Von dem Bild, dass andere von einem haben,
ist man in der Lage, der Mensch zu sein,
der man nach Gottes Plan sein sollte.
Es spielt dabei keine Rolle, ob man halb verrückt oder exzentrisch ist.
Wenn man nur seinem wahren Selbst treu bleibt.

Unbekannt

Da höre ich Dich
Da sehe ich Dich

Dein Rauschen bringt mich so nah an Dich
So nah, dass ich mich frage,
wie konnt ich vergessen.

Ich spüre Deine Nähe.
Ich spüre Dich

Nie mehr weg möchte ich gehn.
Ich nehm Dich einfach mit
auf meine Reise,
mein geliebtes Meer.

J.C.Hemmi, im April 08

Untröstlich

Nun habe ich IHN kennen gelernt
diesen Schmerz, von dem die Welt redet.
Es hat lange gedauert, bis ich bereit war.

Untröstlich bin ich.

Denn ich habe erkannt, wie unweigerlich ER alles verschlingt,
dass einem wichtig war.

Nichts tröstet. Nichts befreit.

ER ist einfach da und es fühlt sich so an, als ob er einen einfach wegbläst.
Alle Abhängigkeiten,
alles an was man einmal geglaubt hat, ist mit einem Schlag einfach verschwunden.

Es tut unbeschreiblich weh.

Niemals mehr möchte man IHN erleben, nie mehr. Falls man IHN überhaupt übersteht.
Möchte sein Herz für immer verschliessen.

ER wurde aufgehalten.
Ich habe IHN nicht ganz durchlebt.
Aber ER ist nie mehr ganz weggegangen.
Ich habe Seine Bekanntschaft gemacht.

Mein Herz ist dabei grösser geworden.
Denn ich weiss nun wie ER sich anfühlt,
wenn mir jemand davon erzählt.

Und ich kann nur da sein,
denn es gibt nichts dass IHN einfach so auflöst.

Man kann Beruhigungsmittel nehmen, verzweifelt zum Arzt gehen, mit allen Menschen reden die man kennt, aber ER weicht nicht.

Vielleicht wird ER ein bischen leichter, vielleicht gelingt es, ein bischen Himmel zu sehen.
Aber ER wird nicht verschwinden.

Es ist wahr,
nur die Zeit wird IHN heilen.
Nur dass sich selbst in den Armen halten,
sich lieben für alles was man glaubt falsch gemacht zu haben
oder nicht gesagt zu haben,
wird helfen.

Und das Leben langsam neu leben,
denn es wird ein anderes sein.

Aber wie kannst Du wissen,
dass es nicht ein reicheres Leben sein wird?

Es hat eine Chance verdient…

J.C.Hemmi, im Mai 08

So viel

So viel wollt ich doch noch wissen
mit Dir reden
mich mitteilen
Nun bist Du weg.
Die Engel haben Dich geholt,
hast Du gesagt,
sollen wir wissen.

Aber da warst Du
hast dich vergewissert.
Ganz still und zart hast Du getröstet.
Hat das sonst noch jemand gemerkt?
Ich sagte Tschüss
bis auf ein Neues.
für Christine

J.C. Hemmi, im Mai 08

Das freie Meer
befreit den Geist.

Johann Wolfgang Goethe

Danke

Ausgehalten
dann wieder genossen
Gehasst und geliebt.
Stetig voran
Geschenke und ein Lachen
Schwerelosigkeit.
Widerstand
Ich mache eine Meditation daraus.
Freundschaft und Tränen
Trauer und Wut
So viel an Gefühlen
versucht aufzufangen, Mut zu geben und auch Trost
Grenzen
wo bin ich?
Gelernt, so viel gelernt.
Danke, bleibt mir zu sagen jetzt.

J.C. Hemmi, Nov. 07

So ganz nebenbei

Gesehen so ganz nebenbei,
Gefragt so ganz nebenbei
wäre es denn möglich?
Sterne sterben
Du, wie auch ich
so ganz nebenei?
Kann das sein?
Möchte Dich fragen
doch ich spüre es nur
und lass es ziehen.
So ganz nebenbei.

Es geht vorbei.

J.C. Hemmi

KLEINE MORGENGYMNASTIK

Ich stehe mit dem
richtigen Fuß auf,
öffne das
Fenster der Seele,
verbeuge mich vor allem,
was liebt,
wende mein Gesicht
der Sonne entgegen,
springe ein paarmal
über meinen Schatten
und lache mich gesund.

Hans Kruppa

Du kannst nur lernen, dass du das,
was du suchst, schon selber bist.

Alles Lernen ist das Erinnern an etwas,
das längst da ist und nur auf Entdeckung wartet.

Alles Lernen ist nur das Wegräumen von Ballast,
bis so etwas übrig bleibt wie eine leuchtende innere Stille.

Bis du merkst,
dass du selbst der Ursprung von Frieden und Liebe bist.

Sokrates

Es gibt kein „richtig“ und kein „falsch“;
Alles birgt Möglichkeiten,
welchen Weg auch immer Du wählst.
Aber es gibt „wahr“ und „unwahr“.
Wahr ist alles, wo Du Eins bist mit Dir;
„Unwahr“, wo Zwiespalt herrscht oder
Du gegen Dein Inneres handelst.

Unbekannt

Der Weg ist in Dir

Den Weg,
den Du vor Dir hast,
kennt Keiner.
Nie ist ihn Einer so gegangen,
wie Du ihn gehen wirst.
Es ist Dein Weg.
Unauswechselbar.
Du kannst Dir Rat holen,
aber entscheiden musst Du.

Hör auf die Stimme
Deines Inneren.
Sie öffnet Dir Deinen Weg,
den Weg in eine neue Zukunft.

Ulrich Schaffer

Geh durch das Tor ins Gefühl deiner Schwäche,
und du findest deine Stärke.

Geh durch das Tor ins Gefühl deines Schmerzes,
und du findest Lust und Freude.

Geh durch das Tor ins Gefühl deiner Angst,
und du findest Sicherheit und Geborgenheit.

Geh durch das Tor ins Gefühl deiner Einsamkeit,
und du findest Erfüllung, Liebe, Freundschaft.

Geh durch das Tor ins Gefühl deines Hasses,
und du findest deine Fähigkeit zu lieben.

Eva Broch Pierrakos

Sprichst Du
aus dem Herzen
sprichst Du wahrhaftig.

Unbekannt

Da flogen wir, …
da wanderten wir,
wie Schwalben,
von einem Frühling der Welt zum anderen.
für D.

Friedrich Hölderlin

Von der Sonne lernen zu wärmen,
Von den Wolken lernen, leicht zu schweben,
Vom Wind lernen, Anstösse zu geben,
Von den Vögeln lernen, Höhe zu gewinnen,
Von den Bäumen lernen, standhaft zu sein,
Von den Blumen das leuchten lernen,
Von den Steinen das Bleiben lernen,
Von den Büschen im Frühling Erneuerung lernen,
von den Blättern im Herbst
das Fallenlassen lernen,
Vom Sturm die Leidenschaft lernen,
Vom Regen lernen, sich zu verströmen,
Von der Erde lernen, mütterlich zu sein,
Vom Mond lernen, sich zu verändern,
von den Sternen lernen, einer unter vielen zu sein,
von den Jahreszeiten lernen,
dass das Leben immer wieder von neuem beginnt.

Ute Lautendorf

Akzeptierst Du jemanden wie er ist,
dann bleibst oder gehst Du.

Willst Du jemanden verändern,
dann bleibst Du und leidest,
weil Du in Hoffnung bist.

J.C. Hemmi

Dem Bewusstsein ist es egal, ob wir jemals zurück kommen oder nicht.
Das Bewusstsein wird immer mit allem Eins Sein.

J.C. Hemmi